D a s   L a b e l

BATAILLE wurde 2018 lanciert und bietet slow fashion an. Der Zweck des Labels ist die Kreation einzigartiger Prêt-à-porter und luxuriöser Accessoires für alle Geschlechter. Die Mode von BATAILLE hat mit Stücken, die unisex sind, geschlechtsneutrale Untertöne und ist nicht an der üblichen Aufteilung anhand des Geschlechterbinarismus orientiert. Es werden qualitativ hochwertige, langlebige und nachhaltige sowie möglichst natürliche Materialien für maximalen Tragekomfort verwendet. Dem Argument der Nachhaltigkeit wird so Rechnung getragen.

BATAILLE versteht die Mode im grösseren kulturellen und ästhetischen Zusammenhang und sieht ihren Platz neben Kunst, Literatur und Philosophie. Der Labelname bezieht sich auf den französischen Philosophen Georges Bataille, in dessen Werk der Begriff des Luxus eine zentrale Rolle spielt. Die Ästhetik des Labels ist inspiriert von dekadenter Kultur wie der Ikonographie der Femme fatale, der Schwarzen Romantik oder dem Jugendstil sowie von zeitgenössischen Impulsen bohemienhafter Gegenkulturen mit ihren leichtfertigen, exzentrischen und unkonventionellen Zügen. Das Konzept des BATAILLE-Looks liegt in der Verbindung von High und Low, von High-Style und Extravaganz mit der Nonchalance und Subversion von Street Style and Urban Wear; das glamouröse Paillettenkleid wird zum Beispiel mit einer Bauchtasche oder einem Cap kombiniert.

Bei der Mode soll es um Stil gehen (und nicht um blosse Trends), um die Transformation seiner selbst und des eigenen Lebens in ein Kunstwerk. Die treibende Kraft hinter BATAILLE ist der Glaube an die sozial-emanzipatorische und lebenssteigernde Kraft der Mode, an deren Widerständigkeit. Die Verbindung zwischen Mode und dem Subjekt soll nicht durch Normen bestimmt werden, die auferlegt werden und zu befolgen sind, sondern durch die souveräne und widerspenstige individuelle Freiheit, sich so zu kleiden, wie es einem gefällt. Aphoristisch formuliert von Oscar Wilde: «Mode ist, was man selbst trägt, unmodisch ist, was andere Leute tragen.»

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